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| Aktivitas | Zur Aktivitas zählen die studierenden Mitglieder einer Korporation. Diese unterteilt sich wiederum in Aktive (Beginn der Studienzeit) und Inaktive Mitglieder (Ende der Studienzeit, Vorbereitung auf das Examen). |
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| Alter Herr | Nach Abschluss des Studiums wechselt das Verbindungsmitglied aus der Aktivitas in die Altherrenschaft über. Die Alten Herren tragen zum Verbindungsleben im wesentlichen als fördernde und beratende Mitglieder bei. Sie stellen die finanziellen Mittel durch einen Jahresbeitrag bereit. |
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| Bierjunge | Trinkduell |
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| Bundesbruder | Bezeichnung für ein Mitglied der eigenen Verbindung (Abk. Bbr.) |
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| Bursche | Vollberechtigtes Mitglied einer Verbindung |
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| Charge | Die Charge ist ein Vorstandsamt in einer Verbindung. Der Erstchargierte ist Sprecher der Verbindung (Abkürzung: X), der Zweitchargierte ist für den Paukbetrieb (Fechtbetrieb) zuständig und vertritt den Sprecher in Abwesenheit. Der Drittchargierte ist für den Schriftverkehr (XXX) der Verbindung zuständig. Jedes Semester werden die Chargen durch den Convent neu besetzt. |
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| Chargieren | Als Chargieren wird das Auftreten von (meist) drei Mitgliedern einer Verbindung zu besonderen feierlichen Veranstaltungen im Chargenwichs bezeichnet. |
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| Comment | Überbegriff für die verschiedenen Formen des studentischen Brauchtums. |
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| Convent | Auch Versammlung. Hier werden alle Entscheidungen getroffen, die den Verbindungsalltag betreffen. Der Convent ist beratendes und beschlussfassendes Organ einer Verbindung als Ausdruck des demokratischen Prinzips. |
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| Corona | Teilnehmer einer Kneipe |
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| Corps | Die Corps des 19. Jahrhunderts waren durch strengen Comment, Bestimmungsmensur und unbedingte Satisfaktionsfähigkeit gekennzeichnet. Zum Selbstverständnis der Corps gehörte, im Gegensatz zu den Burschenschaften, auch die uneingeschränkte Solidarität zu den Herrschenden unter Verzicht auf konfessionelle und parteipolitische Bindung. Auch im heutigen Sprachgebrauch steht Korpsgeist noch für elitäre Solidarität mit den Angehörigen des eigenen Standes. |
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| Couleur | Jede Verbindung führt als Zeichen ihrer Souveränität eigene Farben. Diese Farben (die meisten Verbindungen haben drei Farben) finden sich in der am Verbindungshaus angebrachten Fahne, dem von jedem Mitglied getragenen Band (wie eine dünne „Schärpe“ getragen), der Verbindungsmütze und anderen Gegenständen wieder, die in ihrer Gesamtheit als Couleur bezeichnet werden. |
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| Faxe | Hausmeister oder Hauswirt bei einigen Verbindungen, der repariert, den Garten pflegt etc. |
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| Fink | Der Begriff Fink ist ein Synonym für nicht-korporierte Studierende und stammt aus dem 19. Jh. Zu dieser Zeit war die überwiegende Mehrheit der Studenten in Korporationen organisiert. |
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| Fux, Fuchs | Die Mitgliedschaft in einer Verbindung beginnt mit einer Probezeit. Der Fuchs hat während seiner zweisemestrigen Fuxenzeit die Gelegenheit, mit eingeschränkten Rechten und Pflichten das Verbindungsleben und die anderen Mitglieder kennen zu lernen. |
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| Inaktiver | Im Verlauf des Studiums wird die Luft für eigene Aktivitäten innerhalb der Verbindung dünner. Der Convent inaktiviert deshalb jene Mitglieder, die alle Anforderungen der Verbindung erfüllt haben und sich auf das Examen vorbereiten wollen. Die Zahl der Verpflichtungen innerhalb der Verbindung nimmt ab. |
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| Kneipe | Die Kneipe ist eine gesellige Veranstaltung die Alte Herren und Aktive wieder an einen Tisch (Kneiptafel) zusammenführt. Während des Kneipverlaufs werden alte Studentenlieder gesungen, die vom Präsidium (den drei Chargen) ausgewählt werden. |
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| Kommers | Zu besonderen Anlässen werden Kommerse abgehalten. Ein Kommers ist eine feierliche Kneipe mit erweitertem Programm. |
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| Kommersbuch | Ein Liederbuch das studentische Lieder aus verschiedenen Jahrhunderten enthält. |
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| Korporation | (lat. Körperschaft) Studentenverbindung |
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| Lebensbundprinzip | Die Mitgliedschaft in einer Studentenverbindung dauert ein ganzes Leben. Nach Beendigung des Studiums bleibt das Verbindungshaus Treffpunkt für ein Wiedersehen und Ort für gemeinsame Feiern. Es gilt das „umgekehrte Rentenprinzip“. Die während des Studiums genossenen Vorteile (z.B. günstige Mieten und Rhetorikseminare etc.) gibt man als Alter Herr in Form eines Jahresbeitrags an die Verbindung zurück. |
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| Leibbursche, Leibfux | Ein Fux kann sich zu Beginn seiner Aktivenzeit einen Burschen wählen, der ihn dann in Verbindungsangelegenheiten zur Seite steht. |
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| Philister | Im 19. Jahrhundert wurde das Wort Philister anstelle von „Alter Herr“ benutzt. Das Wort war negativ belegt, da man den „Philistern“ mehr oder minder ernst vorwarf, sich nicht mehr an die jeweiligen Prinzipien der Verbindung zu halten. |
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| Schärpe | Langes, breites Stoffband in den Farben der Verbindung, das wie das Band getragen wird und dieses fast bedeckt. Teil des Vollwichses. |
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| Stürmer | Von der Jakobinermütze herstammende Art der Mütze, bei der sich das hohe Mützenteil nach vorne auf den Schirm legt. |
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| Stiftungsfest | Jährliches Fest zur Gründung der Verbindung. (Versammlung, Ball und Kommers) |
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| Wichs | Wichs ist die offizielle Bezeichnung für die traditionelle festliche Bekleidung, welche von den Chargen studentischer Korporationen getragen werden (eine Art Ausgehuniform). Je nach Verbindungstradition variiert das Aussehen des Wichs. |
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| Zipfel | Schmuckanhänger aus einem Stück Coleurband und einem Schieber mit Wappen, Zirkel und Widmung. Wird zu verschiedenen Anlässen getauscht. z.B. zwischen Leibbursch und Leibfux, nach Mensuren oder bei besonderen Freundschaften zwischen Korporierten. |
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| Zirkel | Symbol einer Verbindung. Enthält in der Regel die Anfangsbuchstaben des Verbindungsnamens und des Wahlspruches der Verbindung. Der Zirkel wird hinter die Unterschrift gesetzt und auf Couleurgegenständen verwendet. Überrest der geheimen Erkennungszeichen aus der Zeit der "Demagogenverfolgung" durch die deutsche Restauration. |
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